Aktuelles

Unser Hausprojekt findet sich momentan in der Planungsphase. Zusammen mit unseren Architekt*innen arbeiten wir an der Konzeption unseres Hauses. Außerdem suchen wir nach Direktkreditgeber*innen, die uns bei der Finanzierung des Projektes unterstützen. Wenn ihr uns unterstützen wollt, findet ihr alle Informationen über Direktkredite auf dieser Seite. Im Moment sammeln wir Absichtserklärungen von Menschen, die bereit sind, uns Direktkredite zu geben. Schreibt uns einfach per Mail (info@kolle-frankfurt.de) an und wir schicken euch eine Absichtserklärung zum Ausfüllen zu.

 

Aktuelle Infos für zukünftige Direktkreditgeber*innen

Liebe zukünftige Direktkreditgeber*innen, vielen lieben Dank an der Stelle, dass ihr uns euer Vertrauen schenkt und uns mit einem Direktkredit unterstützen wollt (wir nehmen auch weiterhin Absichtserklärungen an).

Wie geht’s weiter? Wir befinden uns weiterhin in der Phase der Gründung der Hausprojekt Kolle GmbH. Diese ist Grundvoraussetzung, um Direktkredite mit euch abschließen zu können und wird vorraussichtlich im Oktober im Handelsregister eingetragen. Ab Oktober können dann Beratungsgespräche stattfinden und die Direktkreditverträge abgeschlossen werden. Bis dahin darf gerne viel Werbung für uns gemacht werden, wir benötigen weiterhin Direktkredite. Danke für eure Geduld.

Über Uns

Kolle Gruppenfoto

Kolle – Kurz und knapp

  • Wir sind ein Hausprojekt das plant in Griesheim Wohnraum für 40 Personen zu schaffen
  • Im Oktober 2019 haben wir den Zuschlag für ein Grundstück in der Schöffenstraße bekommen
  • Wir wollen unser Projekt als Teil des Mietshäusersyndikats verwirklichen
  • Unser Projekt ist basisdemokratische und parzipativ organisiert
  • Im Erdgeschoss wollen wir auch Angebote für die Nachbarschaft schaffen: Eine Werkstatt, ein Veranstaltungsraum und ein Co-Working-Space
  • Um uns zu finanzieren brauchen wir viele Direktkredite, von Personen die uns unterstützen wollen


Eine Radiosendung über uns und das Hausprojekt Sonara auf RadioX vom ABS-Magazin vom 20.05.2020. Hörn se rein – lassen se sich berauschen.

Unser Video zum Tag des offenen Wohnprojektes 2020

Wir sind Kollektiv Leben, kurz Kolle – aktuell eine Gruppe von 19 Menschen, die langfristig gern zusammen in Frankfurt wohnen und leben wollen. Zum Teil kennen wir uns schon sehr lange und der Wunsch ein Wohnprojekt in Frankfurt zu gestalten, begleitete uns in vielen Gesprächen. Schnell haben wir gemerkt, dass es vielen Anderen auch so geht und das erste Treffen der Projektgruppe fand Anfang Oktober 2018 statt. Seitdem treffen wir uns regelmäßig, um uns noch besser kennen zu lernen und die Vorstellungen eines gemeinschaftlichen Zusammenlebens miteinander zu besprechen.

Als wir die Ausschreibung zum Konzeptverfahren für die Schöffenstraße sahen, waren wir uns einig, dass wir uns auf die Liegenschaft bewerben wollen. In der Schöffenstraße wollen wir ein gemeinschaftliches Wohnprojekt für 40 Personen verwirklichen.

 

Zusammenleben

Gemeinsam geht mehr!

Kleinfamilie, Groß-WG oder doch nur Wohnen mit der besten Freund*in und dem Hund? Wir möchten bewusst ein Wohnumfeld schaffen, dass unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen willkommen heißt. Ein Wohnumfeld, das Begegnungen und gemeinsames Gestalten ermöglicht und gleichzeitig Raum für individuellen Rückzug bietet. Deshalb ist es für uns auch selbstverständlich, dass wir das Gebäude barrierefrei bauen möchten.

Es ist uns ein Anliegen von Beginn an eine Kultur zu etablieren, in der Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit keinen Platz haben und ausreichend Raum vorhanden ist, den gemeinsamen Wohn- und Hausalltag zu reflektieren und sich kontinuierlich darüber zu verständigen, wie wir die gemeinsamen Angelegenheiten solidarisch gestalten können.

Innerhalb des Hauses soll eine neue Nachbarschaft entstehen, die sich solidarisch im Alltag unterstützt. Ganz konkret heißt das Hilfe bei der Alltagsbewältigung, gemeinsame Einkäufe und Hausarbeit, Hausaufgabenhilfe oder Hundesitting. Dazu gehört auch, dass wir Alltagsgegenstände wie Waschmaschinen, Werkzeuge und Co. teilen. Gemeinschaftliches Zusammenleben bedeutet für uns, sich gegenseitig in allen Lebensabschnitten zu unterstützen. Dazu zählt u.a., dass die Betreuung der Kinder nicht immer Privatsache der Eltern bleiben muss. Wir wollen füreinander in der Hausgemeinschaft Verantwortung übernehmen. Daher streben wir eine solidarische Miete an, die sich nach dem Einkommen Einzelner richtet.

Unsere Vorstellung von Inklusivität beschränkt sich nicht nur auf die Bewohner*innen und die Liegenschaft – wir möchten kein exklusives Projekt im Quartier sein, sondern Berührungs- und Begegnungspunkte und -räume für und mit Menschen in unserer Umgebung schaffen.

Basisdemokratisch, kommunikativ, und partizipativ

Wenn man gemeinsam ein Haus baut, um darin mit vielen anderen Menschen zu wohnen, dann muss man viel miteinander sprechen und planen und höchst komplexe Entscheidungsprozesse zusammen meistern. Für uns war von Beginn an klar: Das geht nur, wenn alle mitreden und mitentscheiden können. Deshalb haben wir eine Struktur aus Plenum und Arbeitsgruppen, die sich vertiefend mit Themen wie bauliche Gestaltung, Wirkung ins Quartier, Finanzierung und Rechtsform auseinandersetzen. Als Plenum treffen wir uns derzeit alle zwei Wochen. Die AG‘s bereiten Prozesse und Vorschläge vor, die im großen Plenum per Konsensverfahren entschieden und von der gesamten Gruppe getragen werden.

Oberstes Ziel in allen Entscheidungsprozessen ist es, einen Konsens herzustellen und dabei entscheidungs- und handlungsfähig zu sein. Auch wenn dies nicht immer einfach ist, gelingt es uns bisher sehr gut durch einen offenen und transparenten Umgang miteinander und eine klar definierte Entscheidungsfindungsstruktur. Wenn unser Haus einmal steht, dann wollen wir weiter im Konsens entscheiden und regelmäßige Bewohner*innen-Plena abhalten, in denen gemeinschaftsrelevante Themen besprochen und entschieden werden.

In unserer Wohn- und Lebenspraxis in der Schöffenstraße streben wir eine basisdemokratische und partizipative Hausverfassung an, in der Fragen, die alle betreffen, gemeinsam geklärt und entschieden werden können. Dies ist die Basis dafür, auch unterschiedliche Interessen und Vorstellungen miteinander ins Gespräch bringen zu können.

Kolle und das Quartier

Das Quartier sind auch wir!

Wir haben uns als Gruppe bewusst für eine Liegenschaft in Frankfurt-Griesheim entschieden. Griesheim ist mit seiner spannenden Geschichte und tollen Lage ein Ort, an dem wir uns gut vorstellen können zu leben. Und das bedeutet für uns auch, Verbindungen in unsere soziale Umgebung zu schaffen. Im Erdgeschoss unseres Hauses in der Schöffenstraße sollen Gemeinschaftsräume entstehen, mit denen wir ins Quartier wirken und Menschen in der Nachbarschaft ansprechen wollen – ob Sport, Kultur, Beratung oder Politik: Welche Bereiche da genau abgedeckt werden und was auf Interesse stößt, wollen wir zusammen ausprobieren. Mit unseren gemeinschaftlichen Räumen wollen wir Verknüpfungspunkte in Griesheim schaffen, indem wir bereits bestehende Initiativen und Angebote ansprechen und herausfinden, ob und wie eine Zusammenarbeit gestaltet werden kann.

Konkret planen wir im Erdgeschoss einen Veranstaltungsraum, ein Co-Working-Space und eine Werkstatt.

Veranstaltungsraum – offen und vernetzt

Bei dem Veranstaltungsraum geht es um mehr als die bloße Verwaltung von Räumlichkeiten. Er bietet Raum für Begegnung und zum Austausch mit unseren Nachbar*innen und anderen Gruppen. Hier bieten sich Möglichkeiten, Informationsabende zu verschiedenen Themen zu organisieren, Lesungen zu halten oder sich stetig zu vernetzen. Es darf sich bewegt und getanzt werden und auch bei Stadtteilfeste darf ein Veranstaltungsraum nicht fehlen. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Co-Working-Space – kollektiv und kreativ

Im Erdgeschoss planen wir einen Co-Working-Space. Dieser kann zum einen von Hausbewohner*innen genutzt werden. Zum anderen möchten wir den Bereich öffnen und anderen Personen ermöglichen, einen Büroplatz zu günstigen Konditionen anzumieten. Dabei ist die Nutzung der Werkstatt, z.B. für Kreativberufe, inbegriffen. Dies wiederum bietet Raum für Vernetzung und das Entwickeln von gemeinsamen Ideen. Neben den üblichen Schreibtischplätzen soll hier auch ein Kreativstudio mit einem Greenscreen zum Aufnehmen von Videos entstehen. Dieses Studio wollen wir anderen Initiativen und zivilgesellschaftlichen Gruppen zur Unterstützung ihrer Arbeit zur Verfügung stellen.

Werkstatt für alle!

Die Werkstatt steht für alle Menschen aus dem Projekt und aus dem Stadtteil offen. Hier können Dinge repariert, Möbel gebaut oder Siebdruckworkshops stattfinden. Es darf ausprobiert werden, was Spaß macht! Materialien können neu kennengelernt und gemeinsam Kreativität erlebt werden. Im Mittelpunkt steht das Weitergeben und gemeinsame Erlernen von Kompetenzen und Fähigkeiten. So wollen wir immer wieder in Workshops Fähigkeiten miteinander und mit anderen teilen. Denkbar ist für uns dabei auch eine Kooperation mit bereits bestehenden Initiativen und Vereinen. Durch regelmäßige Öffnungszeiten wollen wir allen, die keine eigene Werkstatt haben, ermöglichen unsere mitzunutzen.

 

 

Baukonzept

Aktualisierung im August

Seitdem wir den Zuschlag für das Gelände in der Schöffenstraße haben, ist die Arbeit am Baukonzept ein kontinuierlicher Bestandteil unserer Arbeit. Hierbei sind einige Veränderungen und Neuerungen entstanden. Gerne wollen wir euch auf den aktuellen Stand bringen, was wir gemeinsam mit unseren Architekt*innen erarbeitet haben. Dazu wird dieser Abschnitt im laufe des August aktualisiert und angepasst. 

Mitwirkende Architekt*innen

Konzept – Thomas Burlon, Schneideroelson Architektengesellschaft mbH www.schneideroelsen.com

Umsetzung – Prof. Marion Goerdt, Architektur und Stadtplanungwww.marion-goerdt.de

Das Grundstück – Herausforderung Lärmschutz

Das Grundstück in der Schöffenstraße grenzt unmittelbar an eine viel befahrene Autobahn. Das Thema Schalldämmung fordert hier unsere volle Aufmerksamkeit. Üblicherweise wird in diesem Fall mit dicken Wänden und Fenstern mit hoher Schallschutzklasse gearbeitet. Wir haben versucht alternativ zu denken: Eine logische Konsequenz dieser Lage ist für uns die Anordnung von Schlafzimmern auf der schallabgewandte Gebäudeseite. Eine weitere Idee ist auf der schallzugewandten Gebäudeseite zwar eine durchgehende Wand zu haben, aber mit lichtdurchläßigem Material: Stegplatten. Außerdem soll dort der Share Space liegen, eine Art Keller-, Lager- und Gemeinschaftsfläche, die etwas Lärm vertragen kann.

Unser Weg konkret

Da wir an der Lautstärke nichts ändern können und auch nicht auf Tageslicht und große Fenster verzichten möchten, bauen wir auf der zur Autobahn gelegenen Gebäudeseite vor. Hier entsteht unser Share Space. Alles was wir nicht in den Wohnbereichen haben wollen, kommt hier rein: Waschmaschinen und Trockner, Kickertisch, Getränkelager, Abstellkammer, Garderoben und Schuhschränke, Sportgeräte. All das kann ein bisschen Lärm vertragen. Dadurch sind bereits einige Dezibel gefiltert worden und es ermöglicht uns, relativ normale und vor allem große Fenster verbauen zu können.

Den Gebäudebereich Share Space wollen wir möglichst günstig bauen: Ein einfaches Gerüst verkleidet mit transparenten Stegplatten. Die sind leicht und werden beim Thema Schallschutz schnell verworfen. Dabei können sie laut Herstellern immerhin 19 Dezibel des eintreffenden Lärms dämmen. Wir finden für die vorgesehene Nutzung in diesem Gebäudeteil reicht das vollkommen. Etwas anderes können Stegplatten dafür nämlich ganz ausgezeichnet: Wärmedämmen. Weil sie darin so gut sind und die Sonneneinstrahlung wirken lassen, können wir diesen Gebäudeteil weitgehend mit Abwärme von anderen Bereichen beheizen.

Der Grundriss- simpel, praktisch, flexibel

Wir wollen Wohnraum für 40 Personen schaffen und dafür ein 5-stöckiges Haus bauen. Im Erdgeschoss liegen die Gemeinschaftsräume (siehe Wohnumfeld). In den Stockwerken 1 bis 4 entstehen, neben dem Share Space, Wohnungen für 10 Personen pro Etage.

Vom Share Space aus blicken wir auf den angrenzenden Wohnbereich mit bodentiefer Fensterfront. So kommt die Sonne aus dem transparenten Share Space rein und macht die Wohnbereiche schön hell. Der Wohnbereich ist großzügig, mit viel Platz für Küche, Bäder und Wohnzimmer. Die an dem Wohnbereich angrenzenden Schlafräume sind alle gleich groß, etwa 18 qm. Durch die modulare Anordnung können die Wohnbereiche an verschiedene Lebensentwürfe angepasst werden. Zum einen können Wohngemeinschaften mit 5 bis 10 Personen entstehen. Zum anderen 2 – und 3-Raumwohnungen. Von der Küche – oder vom Share Space – aus geht es zur Loggia. Auf jeder Etage entsteht eine großzügige Freifläche in der Gebäudemitte gleich hinter dem Aufzug und dem Treppenhaus. Die Loggia ist ein Raum zum gemeinsam Zeit verbringen und Zusammenkommen. Im Sommer ist sie eine Art Balkon, die im Winter durch Schiebetüren zu einem Wintergarten umfunktioniert werden kann.

Soziales und ökologisches Bauen

Insgesamt streben wir mit unserem Gebäude den Passivhausstandard an. Intensiv setzen wir uns derzeit mit verschiedenen Baustoffen auseinander und erwägen beispielsweise, die Wohnbereiche in Brettsperrholzbauweise zu errichten. Das spart Ressourcen, dämmt gut, trägt zu einem guten Raumklima bei und verbaut CO2.

Wir werden auf unserer Baustelle nur Firmen beschäftigen, die ihre Mitarbeiter*innen nach Tarif bezahlen. Alles andere ist nicht günstig, sondern ungerecht.

Direktkredite

Wir bauen ein Haus und Sie bauen mit!

Mit einer Geldanlage in Form von Direktkrediten können Sie direkt dazu beitragen, dass bezahlbares, solidarisches Wohnen und ein soziales Projekt in Frankfurt entstehen kann. 

Was sind Direktkredite? Wer kann sie anlegen? Wie können Direktkreditverträge mit uns abgeschlossen werden? Was gibt es für diese Form der Kredite zu beachten? Warum Sie Geld für KOLLE anlegen sollten und wie der Stand bei KOLLE bezüglich Direktkreditverträgen aktuell ist, wollen wir im Folgenden kurz für Sie erklären:

Direktkredite? – Was ist das?

Ihre Direktkredite sind eine Grundsäule der Finanzierung und dienen zusätzlich als Eigenkapital für weitere Bankkredite. Unser Ziel ist 1 Millionen Euro in Form von Direktkrediten zusammen zu bekommen. Die restlichen 4.5 Millionen Euro für die Umsetzung des Projektes investieren Banken. Auf vielen Schultern verteilt investiert jede*r was er*sie kann und vermindert so die finanzielle Belastung jedes einzelnen und den anschließenden Mietpreis. Je geringer der Bankkredit, desto bezahlbarer der Wohnraum.

Ich auch? – Wer kann Geld bei uns anlegen?

Direktkredite sind Kredite, die jede*r vergeben kann: Ob Projektmitglieder*innen, Freund*innen, Nachbar*innen, Bekannte, Verwandte oder Unterstützer*innen.

Und wie jetzt? – Direktkreditverträge mit KOLLE

Hierfür wird ein Kreditvertrag zwischen der unterstützenden Person und KOLLE geschlossen. Der Inhalt des Kreditvertrags, wie Laufzeit und Zinssatz, wird individuell ausgehandelt. Zu den Zinssätzen haben wir 13 Produkte, d.h. Sie können entscheiden, ob sie gar 0,0 % oder bis zu 1,2 % Zinsen auf Ihren Kredit erhalten möchten.

Bevor Sie einen Direktkreditvertrag mit uns abschließen, können Sie KOLLE bereits mit einer unverbindlichen Absichtserklärung unterstützen, wodurch wir über Ihre Absicht und Höhe der Geldanlage in Kenntnis gesetzt werden und dadurch besser kalkulieren können.

Was muss ich als Kreditgeber*in wissen? – Direktkredite sind Nachrangdarlehen

Direktkredite sind Nachrangdarlehen mit einer qualifizierten Rangrücktrittsklausel. Bankübliche Sicherheiten dürfen wir nicht garantieren. Die Klausel besagt zum einen, dass kein Geld zurückgezahlt und auch keine Zinsen gezahlt werden müssen, falls dadurch die Zahlungsfähigkeit von KOLLE gefährdet ist. Zum anderen sind wir im Fall einer Insolvenz des Projekts verpflichtet, zuerst andere nicht-nachrangige Gläubigerinnen, etwa Banken, zu bedienen, erst danach werden die Direktkreditgeber*innen ausbezahlt.

Was ist sonst noch wichtig? – Befreiung von der Prospektpflicht

Nachrangdarlehen, wie unsere Direktkredite, fallen unter die Bestimmungen des Kleinanlegerschutzgesetzes. In diesem Rahmen werden von KOLLE innerhalb von 12 Monaten nicht mehr als 100.000 Euro pro Vermögensanlage angenommen. Es besteht daher keine Prospektpflicht nach dem Vermögensanlagegesetz.

Kohle für KOLLE? – Warum eigentlich?

KOLLE steht nicht nur für dauerhaft günstige Mieten. KOLLE ist soziales Projekt und bezahlbarer Wohnraum in einem. Als Mietshäusersyndikatsprojekt geht es KOLLE nicht um Profite. KOLLE gehört keiner Einzelperson oder einem Immobilienunternehmen. KOLLE gehört allen, die drin wohnen. Mit KOLLE machen Sie was gegen den Mietenwahnsinn. Mit KOLLE entstehen aber auch eine Kiezwerkstadt, Arbeitsräume für Kreative und Freiberufler*innen und einen Veranstaltungsraum für Jung und Alt. KOLLE ist deshalb auch ein soziales Projekt, welches Platz für Bildung, Austausch und Kultur bietet.

Und wie geht’s los? – Nimmt KOLLE aktuell Direktkredite an?

Ihr wollt KOLLE mit Direktkrediten unterstützen?

KOLLE ist nun offiziell ein Verein und steht als KOLLE e.V. im Vereinsregister.

Planmäßig werden wir im Anschluss eine GmbH gründen und dem Mietshäusersyndikat beitreten. Erst nach der GmbH Gründung dürfen wir Direktkredit-Verträge abschließen. Sie könne sich dennoch jetzt schon bei uns melden und eine Absichtserklärung ausfüllen, in denen Sie bereits die gewünschte Kredit- und Zinshöhe festlegen. Wir halten Sie dann auf dem Laufenden, wie es bei KOLLE weitergeht und ab wann Direktkredit-Verträge abgeschlossen werden können.

Infografik Direktkredite version3

Mietshäusersyndikat

Die Häuser denen, die sie brauchen!

Unser Haus soll Platz für unterschiedlichste Menschen schaffen und gleichzeitig nicht auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden und auch nicht zu Miet- und Wertsteigerungen beitragen. Es soll denen, die darin wohnen, ein auf lange Zeit bezahlbares und selbstbestimmtes Wohnen ermöglichen. Es soll ihnen den Gestaltungsspielraum über das Haus einräumen. Deshalb wollen wir Teil des Mietshäuser Syndikats sein.

Das Mietshäuser Syndikat ist ein bundesweiter Solidarverbund von aktuell ca. 146 rechtlich selbstständigen Wohnprojekten, der durch Solidaritätsbeiträge und -strukturen die Möglichkeiten aller beteiligten Wohnprojekte erweitert. Die Prinzipien des Mietshäuser Syndikats sind: Gemeineigentum, Selbstorganisation, Solidartransfer, Projektautonomie, Basisdemokratie, Engagement / Ehrenamt und Kapitalneutralisierung. Selbstorganisierte Projekte erwerben gemeinschaftlich Häuser oder Grundstücke und überführen diese in Gemeineigentum, um langfristig bezahlbaren Wohnraum und Freiräume für Gruppen und Initiativen zu schaffen. Dabei unterstützt das Mietshäuser Syndikat neue Projekte und ist die gemeinsame Interessenvertretung nach Außen.

Nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats besteht das einzelne Wohnprojekt aus einem Hausverein und der Haus-GmbH, die Eigentümerin des Hauses ist und das Objekt zur Nutzung an die Bewohner*innen vermietet. Der Hausverein ist mit einem Anteil von 51 % erster Gesellschafter der GmbH und verwaltet das Objekt (Satzung der Bewohner*innen). D.h., dass alle Mieter*innen gleichzeitig Vermieter*innen sind. Niemand wird individuelles Eigentum an Teilen des Hauses erlangen. Der zweite Gesellschafter ist das Mietshäuser Syndikat mit einem Anteil von 49 % und einem Vetorecht gegen Privatisierung/Reveräußerung, unsoziale Mieterhöhung, Vertragsänderungen und gegen alle anderen eventuellen unsolidarischen Prozesse. Durch die Stimmenparität von Hausverein und Mietshäuser Syndikat wird ein Verkauf dauerhaft verhindert und es ist sichergestellt, dass die Immobilie als kollektives Wohnobjekt erhalten bleibt.

Das notwendige Eigenkapital wird durch das Projekt über sogenannte Direktkredite eingesammelt.

Weiterführende Infos: www.syndikat.org

 

Syndikatsfilm: das-ist-unser-haus.de/

Datenschutzerklärung

Wer wir sind

Kollektiv leben e.V.
Bolongarostraße 132
65929 Frankfurt am Main

Die Adresse unserer Website ist: http://kolle-frankfurt.de.

Welche personenbezogenen Daten wir sammeln und warum wir sie sammeln

Kommentare

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