Kolle ist jetzt GmbH

Kolle ist jetzt GmbH

14.10.2020

Ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zum Hausprojekt ist erreicht. Die “Hausprojekt Kolle GmbH” ist jetzt ins Handelsregister eingetragen. Damit ist Kolle jetzt offiziell eine GmbH.

Infoveranstaltung im MainGlück und Stand auf der Infobörse für gemeinschaftliches Wohnen

Infoveranstaltung im MainGlück und Stand auf der Infobörse für gemeinschaftliches Wohnen

30.09.2020

Am 25. und 26. September hatten wir gleich zwei Veranstaltung auf denen wir Interessierten unser Projekt vorstellen konnten. Am Abend des 25. haben wir im MainGlück in Griesheim eine Infoveranstaltung abgehalten. Dabei haben wir auch eine kurze Tour zu unserem Grundstück gemacht und dort ein Banner angebracht das auf unser Projekt hinweist.

Am 26. hatten wir einen Stand auf der Infobörse des “Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen”. Neben vielen Gesprächen mit Interessierten und dem Austausch mit anderen Wohnprojekten, führten wir auch ein Interview mit der “Frankfurter Rundschau”. Der Artikel über die Infobörse und unser Wohnprojekt findet sich hier.

Aufnahme ins Mietshäusersyndikat

Aufnahme ins Mietshäusersyndikat

07.09.2020

Auf der Mitgliederversammlung des Miethäusersyndikats am Wochenende vom 5. bis 6. September ist unser Hausprojekt ins Mietshäusersyndikat aufgenommen worden. Für uns ist das ein wichtiger Meilenstein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem MHS. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben.

Klausurwochenende

Klausurwochenende

30.06.2020

Wir haben am vergangen Wochenende eine Klausurtagung von unserem Hausprojekt in netter Atmosphäre auf dem Jugendhof Bessunger Forst durchgeführt.

Dabei haben wir uns unter anderem mit der Aufnahme von neuen Mitgliedern beschäftigt, mit Modellen für eine solidarischen Miete und mit der Werbung für Direktkredite.

Da wir uns wegen der Corona-Krise lange Zeit hauptsächliche per Videokonferenz sehen konnten, war es auch für uns ein Anlass sich mal wieder persönlich unterhalten zu können.

Pressemitteilung: Bezahlbaren Wohnraum nicht nur nicht behindern, sondern aktiv fördern

Pressemitteilung: Bezahlbaren Wohnraum nicht nur nicht behindern, sondern aktiv fördern

04.05.2020

PRESSEMITTEILUNG des Wohnprojektes Kollektiv Leben e.V.

Frankfurt, den 04.05.2020

Am Donnerstag den 7. Mai wird voraussichtlich erneut über den Frankfurter Baulandbeschluss verhandelt. Nach diesem sollen bei neuen Bauvorhaben 30 % geförderter Wohnraum entstehen und 15 % der Flächen über das Konzeptverfahren an gemeinschaftliche Wohnprojekte vergeben werden. Der Baulandbeschluss geht in seinen bisherigen Neuerungen aber nicht weit genug. „Seit Anfang der 90er Jahre schrumpfte der Anteil von Sozialwohnungen von 20 % auf 7 % des Wohnungsbestandes. Das ist eine fatale Entwicklung, die einhergeht mit der Verdrängung von Geringverdiener*innen“, betont Pit Reinesch, Vorstandsmitglied von Kollektiv Leben e.V..

„Die Neoliberalisierung des Wohnungsmarktes seit den 80er Jahren zeigt erschreckende Folgen. Die Mietpreise und der Bodenrichtwert in Frankfurt sind explodiert. Immer mehr Menschen können es sich nicht mehr leisten, in der Stadt zu leben. 2015 wurde festgestellt, dass 40.000 Wohneinheiten fehlen. Anstatt dieser Wohnungsnot mit bezahlbaren Wohnungen zu begegnen, wurde ein Luxusquartier nach dem anderen gebaut. Diesen Fehlern versucht die Stadt nun mit diesem zaghaften Beschluss entgegenzuwirken. Doch das ist deutlich zu wenig. Vielmehr müssten Wohnungen der Logik des Marktes entzogen werden.

Es ist erfreulich, dass geförderter Wohnraum neuerdings für gemeinschaftliche Wohnprojekte geöffnet wurde, jedoch muss hier deutlich nachjustiert werden. Während geförderter Wohnraum seinen Fokus auf die Räumlichkeit und Individualisierung legt, arbeiten gemeinschaftliche Wohnprojekte ganz anders: Die Bewohner*innen und eine solidarische Wohngemeinschaft stehen im Vordergrund. Gleichzeitig werden alternative und gemeinschaftliche Wohnformen gelebt, welche von 2 Zimmer-Küche-Bad abweichen können. Bei der Förderung von sozialem Wohnraum für Wohnprojekte müsste dies berücksichtigt und die Kriterien angepasst werden.“, so Reinesch.

Eine maßgebliche Neuerung des Baulandbeschlusses ist die Vergabe von Flächen an Wohnprojekte, welche im Konzeptverfahren überzeugen. „Dieses Verfahren ist ein demokratischer Meilenstein. Verschiedene Akteur*innen werden in der Flächenvergabe mit einbezogen und Flächen nach Inhalt und nicht nach Geldbeutel vergeben“, lobt Ina Hammel, Sprecherin von KOLLE e.V.. „Die Anforderung an die Wohnprojekte, auch Angebote zu entwickeln, die ins Stadtviertel wirken, ist ein Gewinn für alle. Doch: diese Wohnprojekte bügeln die stadtplanerischen Fehler der letzten dreißig Jahre aus und das muss von der Stadt auch finanziell unterstützt und nicht einfach ausgelagert werden. Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und einem lebenswerten Stadtviertel sind kommunale Aufgaben und sollten nicht von Einzelengagement abhängen. Es kann nicht sein, dass Wohnprojekte zwischen bezahlbarem Mietpreis und Wirtschaftlichkeit der öffentlichen Flächen abwägen müssen. Denn eine Wirtschaftlichkeit steht dem Anspruch eines offenen Angebots an das Stadtviertel entgegen“, so Hammel weiter.

Aus diesem Grund fordert KOLLE e.V. erhebliche Nachbesserungen und ein Entgegenkommen der Stadt gegenüber den Wohnprojekten:

– Drastische Senkung des Erbpachtzinses im Konzeptverfahren

– Flächen fürs Stadtviertel städtisch fördern

– Ökologisches Bauen städtisch fördern

– Wohnraum dem Markt entziehen

– Keine öffentlichen Flächen mehr an private Unternehmen und Investoren

– Vorkaufsrecht der Stadt nutzen, um diese Flächen an gemeinschaftliche Wohnprojekte zu geben

– kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsbau stärken

– Kriterien für sozial geförderten Wohnraum für Wohnprojekte anpassen

Für Rückfragen erreichen Sie uns unter info@kolle-frankfurt.de.

Kolle ist jetzt e.V.

Kolle ist jetzt e.V.

06.04.2020

Wir haben endlich Rückmeldung vom Amtsgericht bekommen und sind jetzt offiziell als Verein eingetragen. Damit können wir jetzt die nächsten Schritte auf unserem Weg zum Hausprojekt gehen.