Baukonzept

Modell Baukonzept

*Modellfoto nach aktuellem Planungsstand, weitere Änderungen möglich.

Seit Oktober 2019 ist klar: wir dürfen in der Schöffenstraße in Frankfurt Griesheim bauen! Ein Grundstück in der Mitte von Frankfurt mit Nähe zum Main in einem gewachsenen Stadtviertel. Die Herausforderung: Es liegt direkt an der Autobahn.

Damit dieses kleine Stück Land einmal „unser schönstes Fleckchen Erde“ werden kann, tüfteln und feilen wir seither an einem Baukonzept, welches unsere Bedürfnisse mit Lärm-, und Brandschutz in Einklang bringt. Ganz wichtig ist uns in allen Bereichen die Verbindung zwischen Privatheit und Gemeinschaft. Jede*r Bewohner*in hat ein eigenes Zimmer, sei es in einer großen oder kleinen Wohngemeinschaft oder in der eigenen (Wahl-)Familie. Zusätzlich werden verschiedene Gemeinschaftszimmer entstehen.

Drohnenflug übers Grundstück

Drohnenflug übers Grundstück

Aufgrund der Besonderheiten unseres Grundstückes haben wir uns ein Architekt*innen-Team gesucht, welches sich auf herausfordernde Grundstücke spezialisiert hat. Bei Thomas Bourlon des Schneider-Oelsen-Architekturbüros und Marion Goerdt fühlen wir uns architektonisch gut aufgehoben und begleitet.

(mehr über das Grundstück könnt ihr in der 4. Folge unseres Podcasts erfahren)

Lärmschutz

Für den Lärmschutz wurde zunächst ein Schallgutachten angefertigt, auf dessen Basis das weitere Lärmschutzkonzept ausgearbeitet wird. Eine wichtige Rolle spielt hierbei besondere Schallisolation der Fenster. Gleichzeitig wird aber auch darauf geachtet, dass ein Großteil des Wohnraumes zur autobahnabgewandten Seite gebaut werden. Somit arbeitet das Gebäude für uns und fängt für die Wohnräume den Schall ab.

Wir möchten gern bis zu vier Stockwerken bauen. Dadurch können wir nicht nur Wohnraum für noch mehr Personen schaffen, sondern den umliegenden Häusern auch einen zusätzlichen Lärmschutz bieten.

Modularität

Als Wohnprojekt ist uns wichtig, dass wir als Gruppe und als Einzelpersonen lange in KOLLE leben können. Lebenswege und Wohnbedürfnisse ändern sich jedoch. Mal kommt ein*e Mitbewohnende*r dazu, mal geht jemand. Familienwohnungen werden zu Wohngemeinschaften oder andersherum. Für all diese Veränderungen arbeiten wir mit einer besonderen Modularität der Räume. Es wird beispielsweise Räume geben, die so angeordnet sind, dass sie je nach Bedürfnis verschiedenen Wohnungen, beiden gleichzeitig oder der Gemeinschaft zugesprochen werden können.

(mehr über modulares Bauen könnt ihr in der 6. Folge unseres Podcasts erfahren)

Nachhaltig Bauen und Leben

In der Planung und im Bauprozess versuchen wir, einen besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit zu legen. So wird das Haus nach dem Passivhausstandard (oder Passivhaus-Plus) erbaut. Für weitere Details ist es in der aktuellen Planungsphase noch zu früh. Klar ist: auch in den Entscheidungen zu Materialien, Stromerzeugung und Wärmegenerierung wird der Faktor Nachhaltigkeit eine hervorgehobene Bedeutung erhalten.

Mobilitätskonzept

Ein weiterer Punkt der Nachhaltigkeit ist die Mobilität. Unser Grundstück ist für nachhaltige Mobilität wie Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel sehr günstig gelegen. Hier wird auch unser Fokus liegen. Fahrradmobilität soll auch mit gemeinschaftlichen Lastenrädern gefördert werden. Für die Situationen, in denen auf ein Auto nicht verzichtet werden kann oder möchte, wird es ein internes Car-Sharing-System geben, in denen wenige Autos kollektiv genutzt werden können. Dadurch werden Stellplätze und Emissionen eingespart.

Mitwirkende Architekt*innen

Konzept – Thomas Burlon, Schneideroelson Architektengesellschaft mbH – www.schneideroelsen.com

Umsetzung – Prof. Marion Goerdt, Architektur und Stadtplanung – www.marion-goerdt.de