Aktuelles

Unser Hausprojekt findet sich momentan in der Planungsphase. Zusammen mit unseren Architekt*innen arbeiten wir an der Konzeption unseres Hauses. Außerdem suchen wir nach Direktkreditgeber*innen, die uns bei der Finanzierung des Projektes unterstützen. Wenn ihr uns unterstützen wollt, findet ihr alle Informationen über Direktkredite auf dieser Seite. Im Moment sammeln wir Absichtserklärungen von Menschen, die bereit sind, uns Direktkredite zu geben. Schreibt uns einfach per Mail (info@kolle-frankfurt.de) an und wir schicken euch eine Absichtserklärung zum Ausfüllen zu.

 

Aktuelle Infos für zukünftige Direktkreditgeber*innen

Liebe zukünftige Direktkreditgeber*innen, vielen lieben Dank an der Stelle, dass ihr uns euer Vertrauen schenkt und uns mit einem Direktkredit unterstützen wollt (wir nehmen auch weiterhin Absichtserklärungen an).

Wie geht’s weiter? Wir befinden uns weiterhin in der Phase der Gründung der Hausprojekt Kolle GmbH. Diese ist Grundvoraussetzung, um Direktkredite mit euch abschließen zu können und wird vorraussichtlich im Oktober im Handelsregister eingetragen. Ab Oktober können dann Beratungsgespräche stattfinden und die Direktkreditverträge abgeschlossen werden. Bis dahin darf gerne viel Werbung für uns gemacht werden, wir benötigen weiterhin Direktkredite. Danke für eure Geduld.

Aktueller Stand der Direktkredite 

Hausprojekt Kolle

Stand der Direktkredite:

355.500 €
800.000 €
1.200.000 €
Zur Realisierung unserer Projektes benötigen wir mindestens 800.000 €. Unterstützen Sie uns mit einem Direktkredit!

Wir werden den Stand der Direktkredite/(Absichtserklärungen) hier regelmäßig aktualisieren. Stand 09/20

Über Uns

Kolle – Kurz und knapp

Wir sind Kollektiv Leben, kurz Kolle – aktuell eine Gruppe von 19 Menschen, die langfristig gern zusammen in Frankfurt am Main wohnen und leben wollen. Zum Teil kennen wir uns schon sehr lange und der Wunsch ein Wohnprojekt in Frankfurt am Main zu gestalten, begleitete uns in vielen Gesprächen. Schnell haben wir gemerkt, dass es vielen Anderen auch so geht und das erste Treffen der Projektgruppe fand Anfang Oktober 2018 statt. Seitdem treffen wir uns regelmäßig, um uns noch besser kennen zu lernen und die Vorstellungen eines gemeinschaftlichen Zusammenlebens miteinander zu besprechen.

Als wir die Ausschreibung zum Konzeptverfahren für die Schöffenstraße sahen, waren wir uns einig, dass wir uns auf die Liegenschaft bewerben wollen. In der Schöffenstraße wollen wir ein gemeinschaftliches Wohnprojekt für 40 Personen verwirklichen.

(mehr über die Geschichte unserer Gruppe könnt ihr in der zweiten Folgen unseres Podcast erfahren)

Unser Video zum Tag des offenen Wohnprojektes 2020

 

Eine Radiosendung über uns und das Hausprojekt Sonara auf RadioX vom ABS-Magazin vom 20.05.2020. Hörn se rein – lassen se sich berauschen.

Zusammenleben

Gemeinsam geht mehr!

Kleinfamilie, Groß-WG oder doch nur Wohnen mit der besten Freund*in und dem Hund? Wir möchten bewusst ein Wohnumfeld schaffen, dass unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen willkommen heißt. Ein Wohnumfeld, das Begegnungen und gemeinsames Gestalten ermöglicht und gleichzeitig Raum für individuellen Rückzug bietet. Deshalb ist es für uns auch selbstverständlich, dass wir das Gebäude barrierefrei bauen möchten.

Es ist uns ein Anliegen von Beginn an eine Kultur zu etablieren, in der Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit keinen Platz haben und ausreichend Raum vorhanden ist, den gemeinsamen Wohn- und Hausalltag zu reflektieren und sich kontinuierlich darüber zu verständigen, wie wir die gemeinsamen Angelegenheiten solidarisch gestalten können.

Innerhalb des Hauses soll eine neue Nachbarschaft entstehen, die sich solidarisch im Alltag unterstützt. Ganz konkret heißt das Hilfe bei der Alltagsbewältigung, gemeinsame Einkäufe und Hausarbeit, Hausaufgabenhilfe oder Hundesitting. Dazu gehört auch, dass wir Alltagsgegenstände wie Waschmaschinen, Werkzeuge und Co. teilen. Gemeinschaftliches Zusammenleben bedeutet für uns, sich gegenseitig in allen Lebensabschnitten zu unterstützen. Dazu zählt u.a., dass die Betreuung der Kinder nicht immer Privatsache der Eltern bleiben muss. Wir wollen füreinander in der Hausgemeinschaft Verantwortung übernehmen. Daher streben wir eine solidarische Miete an, die sich nach dem Einkommen Einzelner richtet.

(mehr über solidarische Mieten könnt ihr in der siebten Folgen unseres Podcast erfahren)

Unsere Vorstellung von Inklusivität beschränkt sich nicht nur auf die Bewohner*innen und die Liegenschaft – wir möchten kein exklusives Projekt im Quartier sein, sondern Berührungs- und Begegnungspunkte und -räume für und mit Menschen in unserer Umgebung schaffen.

Basisdemokratisch, kommunikativ, und partizipativ

Wenn man gemeinsam ein Haus baut, um darin mit vielen anderen Menschen zu wohnen, dann muss man viel miteinander sprechen und planen und höchst komplexe Entscheidungsprozesse zusammen meistern. Für uns war von Beginn an klar: Das geht nur, wenn alle mitreden und mitentscheiden können. Deshalb haben wir eine Struktur aus Plenum und Arbeitsgruppen, die sich vertiefend mit Themen wie bauliche Gestaltung, Wirkung ins Quartier, Finanzierung und Rechtsform auseinandersetzen. Als Plenum treffen wir uns derzeit einmal die Woche. Die AG‘s bereiten Prozesse und Vorschläge vor, die im großen Plenum per Konsensverfahren entschieden und von der gesamten Gruppe getragen werden.

Oberstes Ziel in allen Entscheidungsprozessen ist es, einen Konsens herzustellen und dabei entscheidungs- und handlungsfähig zu sein. Auch wenn dies nicht immer einfach ist, gelingt es uns bisher sehr gut durch einen offenen und transparenten Umgang miteinander und eine klar definierte Entscheidungsfindungsstruktur. Wenn unser Haus einmal steht, dann wollen wir weiter im Konsens entscheiden und regelmäßige Bewohner*innen-Plena abhalten, in denen gemeinschaftsrelevante Themen besprochen und entschieden werden.

In unserer Wohn- und Lebenspraxis in der Schöffenstraße streben wir eine basisdemokratische und partizipative Hausverfassung an, in der Fragen, die alle betreffen, gemeinsam geklärt und entschieden werden können. Dies ist die Basis dafür, auch unterschiedliche Interessen und Vorstellungen miteinander ins Gespräch bringen zu können.

Kolle und das Quartier

Das Quartier sind auch wir!

Wir haben uns als Gruppe bewusst für eine Liegenschaft in Frankfurt-Griesheim entschieden. Griesheim ist mit seiner spannenden Geschichte und tollen Lage ein Ort, an dem wir uns gut vorstellen können zu leben. Und das bedeutet für uns auch, Verbindungen in unsere soziale Umgebung zu schaffen. Im Erdgeschoss unseres Hauses in der Schöffenstraße sollen Gemeinschaftsräume entstehen, mit denen wir ins Quartier wirken und Menschen in der Nachbarschaft ansprechen wollen – ob Sport, Kultur, Beratung oder Politik: Welche Bereiche da genau abgedeckt werden und was auf Interesse stößt, wollen wir zusammen ausprobieren. Mit unseren gemeinschaftlichen Räumen wollen wir Verknüpfungspunkte in Griesheim schaffen, indem wir bereits bestehende Initiativen und Angebote ansprechen und herausfinden, ob und wie eine Zusammenarbeit gestaltet werden kann.

Konkret planen wir im Erdgeschoss einen Nachbarschaftstreff, ein Co-Working-Space und einen Kreativraum.

Grundriss des Erdgeschosses mit Veranstaltungsraum, Co-Workingspace und Werkstatt

 

Nachbarschaftstreff– offen und vernetzt

Bei dem Nachbarschaftstreff geht es um mehr als die bloße Verwaltung von Räumlichkeiten. Er bietet Raum für Begegnung und zum Austausch mit unseren Nachbar*innen und anderen Gruppen. Hier bieten sich Möglichkeiten, Informationsabende zu verschiedenen Themen zu organisieren, Lesungen zu halten oder sich stetig zu vernetzen. Es darf sich bewegt und getanzt werden und auch bei Stadtteilfesten darf ein öffentlicher Raum nicht fehlen. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Co-Working-Space – kollektiv und kreativ

Im Erdgeschoss planen wir einen Co-Working-Space. Dieser kann zum einen von Hausbewohner*innen genutzt werden. Zum anderen möchten wir den Bereich öffnen und anderen Personen ermöglichen, einen Büroplatz zu günstigen Konditionen anzumieten. Dabei ist die Nutzung der Kreativräume inbegriffen. Dies wiederum bietet Raum für Vernetzung und das Entwickeln von gemeinsamen Ideen. Neben den üblichen Schreibtischplätzen soll hier auch ein Kreativstudio mit einem Greenscreen zum Aufnehmen von Videos entstehen. Dieses Studio wollen wir anderen Initiativen und zivilgesellschaftlichen Gruppen zur Unterstützung ihrer Arbeit zur Verfügung stellen.

Ein weiterer wichtiger Bereich sind die geplanten Beratungsräume. Hier sind wir u.a. in Gesprächen mit faire mobilität einem Projekt des DGB zur Beratung von mobilen Arbeiter*innen.

Kreativraum für alle!

Die Kreativräume stehen für alle Menschen aus dem Projekt und aus dem Stadtteil offen. Hier können Dinge repariert, Möbel gebaut oder Siebdruckworkshops stattfinden. Es darf ausprobiert werden, was Spaß macht! Materialien und Werkzeuge können neu kennengelernt und gemeinsam Kreativität erlebt werden. Im Mittelpunkt steht das Weitergeben und gemeinsame Erlernen von Kompetenzen und Fähigkeiten. So wollen wir immer wieder in Workshops Fähigkeiten miteinander und mit anderen teilen. Denkbar ist für uns dabei auch eine Kooperation mit bereits bestehenden Initiativen und Vereinen. Durch regelmäßige Öffnungszeiten wollen wir allen, die keine eigenen Räume und Werkzeuge haben, ermöglichen unsere mitzunutzen.

 

 

Baukonzept

Modell Baukonzept

*Modellfoto nach aktuellem Planungsstand, weitere Änderungen möglich.

Seit Oktober 2019 ist klar: wir dürfen in der Schöffenstraße in Frankfurt Griesheim bauen! Ein Grundstück in der Mitte von Frankfurt mit Nähe zum Main in einem gewachsenen Stadtviertel. Die Herausforderung: Es liegt direkt an der Autobahn.

Damit dieses kleine Stück Land einmal „unser schönstes Fleckchen Erde“ werden kann, tüfteln und feilen wir seither an einem Baukonzept, welches unsere Bedürfnisse mit Lärm-, und Brandschutz in Einklang bringt. Ganz wichtig ist uns in allen Bereichen die Verbindung zwischen Privatheit und Gemeinschaft. Jede*r Bewohner*in hat ein eigenes Zimmer, sei es in einer großen oder kleinen Wohngemeinschaft oder in der eigenen (Wahl-)Familie. Zusätzlich werden verschiedene Gemeinschaftszimmer entstehen.

Drohnenflug übers Grundstück

Drohnenflug übers Grundstück

Aufgrund der Besonderheiten unseres Grundstückes haben wir uns ein Architekt*innen-Team gesucht, welches sich auf herausfordernde Grundstücke spezialisiert hat. Bei Thomas Bourlon des Schneider-Oelsen-Architekturbüros und Marion Goerdt fühlen wir uns architektonisch gut aufgehoben und begleitet.

(mehr über das Grundstück könnt ihr in der 4. Folge unseres Podcasts erfahren)

Lärmschutz

Für den Lärmschutz wurde zunächst ein Schallgutachten angefertigt, auf dessen Basis das weitere Lärmschutzkonzept ausgearbeitet wird. Eine wichtige Rolle spielt hierbei besondere Schallisolation der Fenster. Gleichzeitig wird aber auch darauf geachtet, dass ein Großteil des Wohnraumes zur autobahnabgewandten Seite gebaut werden. Somit arbeitet das Gebäude für uns und fängt für die Wohnräume den Schall ab.

Wir möchten gern bis zu vier Stockwerken bauen. Dadurch können wir nicht nur Wohnraum für noch mehr Personen schaffen, sondern den umliegenden Häusern auch einen zusätzlichen Lärmschutz bieten.

Modularität

Als Wohnprojekt ist uns wichtig, dass wir als Gruppe und als Einzelpersonen lange in KOLLE leben können. Lebenswege und Wohnbedürfnisse ändern sich jedoch. Mal kommt ein*e Mitbewohnende*r dazu, mal geht jemand. Familienwohnungen werden zu Wohngemeinschaften oder andersherum. Für all diese Veränderungen arbeiten wir mit einer besonderen Modularität der Räume. Es wird beispielsweise Räume geben, die so angeordnet sind, dass sie je nach Bedürfnis verschiedenen Wohnungen, beiden gleichzeitig oder der Gemeinschaft zugesprochen werden können.

(mehr über modulares Bauen könnt ihr in der 6. Folge unseres Podcasts erfahren)

Nachhaltig Bauen und Leben

In der Planung und im Bauprozess versuchen wir, einen besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit zu legen. So wird das Haus nach dem Passivhausstandard (oder Passivhaus-Plus) erbaut. Für weitere Details ist es in der aktuellen Planungsphase noch zu früh. Klar ist: auch in den Entscheidungen zu Materialien, Stromerzeugung und Wärmegenerierung wird der Faktor Nachhaltigkeit eine hervorgehobene Bedeutung erhalten.

Mobilitätskonzept

Ein weiterer Punkt der Nachhaltigkeit ist die Mobilität. Unser Grundstück ist für nachhaltige Mobilität wie Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel sehr günstig gelegen. Hier wird auch unser Fokus liegen. Fahrradmobilität soll auch mit gemeinschaftlichen Lastenrädern gefördert werden. Für die Situationen, in denen auf ein Auto nicht verzichtet werden kann oder möchte, wird es ein internes Car-Sharing-System geben, in denen wenige Autos kollektiv genutzt werden können. Dadurch werden Stellplätze und Emissionen eingespart.

Mitwirkende Architekt*innen

Konzept – Thomas Burlon, Schneideroelson Architektengesellschaft mbH – www.schneideroelsen.com

Umsetzung – Prof. Marion Goerdt, Architektur und Stadtplanung – www.marion-goerdt.de

Direktkredite

Wir bauen ein Haus und Sie bauen mit!

Mit einer Geldanlage in Form von Direktkrediten können Sie direkt dazu beitragen, dass bezahlbares, solidarisches Wohnen und ein soziales Projekt in Frankfurt am Main entstehen kann.

Was sind Direktkredite? Wer kann sie anlegen? Wie können Direktkreditverträge mit uns abgeschlossen werden? Was gibt es für diese Form der Kredite zu beachten? Warum Sie Geld für KOLLE anlegen sollten und wie der Stand bei KOLLE bezüglich Direktkreditverträgen aktuell ist, wollen wir im Folgenden kurz für Sie erklären:

Direktkredite? – Was ist das?

Ihre Direktkredite sind eine Grundsäule der Finanzierung und dienen zusätzlich als Eigenkapital für weitere Bankkredite. Unser Ziel ist 1 Millionen Euro in Form von Direktkrediten zusammen zu bekommen. Die restlichen 4.5 Millionen Euro für die Umsetzung des Projektes investieren Banken. Auf vielen Schultern verteilt investiert jede*r was er*sie kann und vermindert so die finanzielle Belastung jedes einzelnen und den anschließenden Mietpreis. Je geringer der Bankkredit, desto bezahlbarer der Wohnraum.

Ich auch? – Wer kann Geld bei uns anlegen?

Direktkredite sind Kredite, die jede*r vergeben kann: Ob Projektmitglieder*innen, Freund*innen, Nachbar*innen, Bekannte, Verwandte oder Unterstützer*innen.

Und wie jetzt? – Direktkreditverträge mit KOLLE

Hierfür wird ein Kreditvertrag zwischen der unterstützenden Person und KOLLE geschlossen. Der Inhalt des Kreditvertrags, wie Laufzeit und Zinssatz, wird individuell ausgehandelt. Zu den Zinssätzen haben wir 13 Produkte, d.h. Sie können entscheiden, ob sie gar 0,0 % oder bis zu 1,2 % Zinsen auf Ihren Kredit erhalten möchten.

Bevor Sie einen Direktkreditvertrag mit uns abschließen, können Sie KOLLE bereits mit einer unverbindlichen Absichtserklärung unterstützen, wodurch wir über Ihre Absicht und Höhe der Geldanlage in Kenntnis gesetzt werden und dadurch besser kalkulieren können.

Was muss ich als Kreditgeber*in wissen? – Direktkredite sind Nachrangdarlehen

Direktkredite sind Nachrangdarlehen mit einer qualifizierten Rangrücktrittsklausel. Bankübliche Sicherheiten dürfen wir nicht garantieren. Die Klausel besagt zum einen, dass kein Geld zurückgezahlt und auch keine Zinsen gezahlt werden müssen, falls dadurch die Zahlungsfähigkeit von KOLLE gefährdet ist. Zum anderen sind wir im Fall einer Insolvenz des Projekts verpflichtet, zuerst andere nicht-nachrangige Gläubigerinnen, etwa Banken, zu bedienen, erst danach werden die Direktkreditgeber*innen ausbezahlt.

Was ist sonst noch wichtig? – Befreiung von der Prospektpflicht

Nachrangdarlehen, wie unsere Direktkredite, fallen unter die Bestimmungen des Kleinanlegerschutzgesetzes. In diesem Rahmen werden von KOLLE innerhalb von 12 Monaten nicht mehr als 100.000 Euro pro Vermögensanlage angenommen. Es besteht daher keine Prospektpflicht nach dem Vermögensanlagegesetz.

Kohle für KOLLE? – Warum eigentlich?

KOLLE steht nicht nur für dauerhaft günstige Mieten. KOLLE ist soziales Projekt und bezahlbarer Wohnraum in einem. Als Mietshäusersyndikatsprojekt geht es KOLLE nicht um Profite. KOLLE gehört keiner Einzelperson oder einem Immobilienunternehmen. KOLLE gehört allen, die drin wohnen. Mit KOLLE machen Sie was gegen den Mietenwahnsinn. Mit KOLLE entstehen aber auch Arbeitsräume für Kreative und Freiberufler*innen, Räume zum werkeln, basteln und sich auspropieren und einen Nachbarschaftstreff für Jung und Alt. KOLLE ist deshalb auch ein soziales Projekt, welches Platz für Bildung, Austausch und Kultur bietet.

Und wie geht’s los? – Nimmt KOLLE aktuell Direktkredite an?

Ihr wollt KOLLE mit Direktkrediten unterstützen?

KOLLE ist nun offiziell ein Verein und steht als KOLLE e.V. im Vereinsregister.

Aktuell sind wir eine GmbH in Gründung und wurden im September 2020 in das Mietshäusersyndikat aufgenommen. Erst nach der GmbH Gründung dürfen wir Direktkredit-Verträge abschließen. Sie könne sich dennoch jetzt schon bei uns melden und eine Absichtserklärung ausfüllen, in denen Sie bereits die gewünschte Kredit- und Zinshöhe festlegen. Wir halten Sie dann auf dem Laufenden, wie es bei KOLLE weitergeht und ab wann Direktkredit-Verträge abgeschlossen werden können.

(mehr über Direktkredite könnt ihr in der 5. Folge unseres Podcasts erfahren)

Infografik Direktkredite version3

Mietshäusersyndikat

Die Häuser denen, die sie brauchen!

Unser Haus soll Platz für unterschiedlichste Menschen schaffen und gleichzeitig nicht auf dem Immobilienmarkt gehandelt werden und auch nicht zu Miet- und Wertsteigerungen beitragen. Es soll denen, die darin wohnen, ein auf lange Zeit bezahlbares und selbstbestimmtes Wohnen ermöglichen. Es soll ihnen den Gestaltungsspielraum über das Haus einräumen. Deshalb wollen wir Teil des Mietshäuser Syndikats sein.

Das Mietshäuser Syndikat ist ein bundesweiter Solidarverbund von aktuell ca. 146 rechtlich selbstständigen Wohnprojekten, der durch Solidaritätsbeiträge und -strukturen die Möglichkeiten aller beteiligten Wohnprojekte erweitert. Die Prinzipien des Mietshäuser Syndikats sind: Gemeineigentum, Selbstorganisation, Solidartransfer, Projektautonomie, Basisdemokratie, Engagement / Ehrenamt und Kapitalneutralisierung. Selbstorganisierte Projekte erwerben gemeinschaftlich Häuser oder Grundstücke und überführen diese in Gemeineigentum, um langfristig bezahlbaren Wohnraum und Freiräume für Gruppen und Initiativen zu schaffen. Dabei unterstützt das Mietshäuser Syndikat neue Projekte und ist die gemeinsame Interessenvertretung nach Außen.

Nach dem Modell des Mietshäuser Syndikats besteht das einzelne Wohnprojekt aus einem Hausverein und der Haus-GmbH, die Eigentümerin des Hauses ist und das Objekt zur Nutzung an die Bewohner*innen vermietet. Der Hausverein ist mit einem Anteil von 51 % erster Gesellschafter der GmbH und verwaltet das Objekt (Satzung der Bewohner*innen). D.h., dass alle Mieter*innen gleichzeitig Vermieter*innen sind. Niemand wird individuelles Eigentum an Teilen des Hauses erlangen. Der zweite Gesellschafter ist das Mietshäuser Syndikat mit einem Anteil von 49 % und einem Vetorecht gegen Privatisierung/Reveräußerung, unsoziale Mieterhöhung, Vertragsänderungen und gegen alle anderen eventuellen unsolidarischen Prozesse. Durch die Stimmenparität von Hausverein und Mietshäuser Syndikat wird ein Verkauf dauerhaft verhindert und es ist sichergestellt, dass die Immobilie als kollektives Wohnobjekt erhalten bleibt.

Das notwendige Eigenkapital wird durch das Projekt über sogenannte Direktkredite eingesammelt.

Weiterführende Infos: www.syndikat.org

“Das ist unser Haus!” from SEELAND Medienkooperative on Vimeo.

Podcast

Nächster Halt -Weißte Bescheid!

 

Der Mini-Podcast zum Kolle-Wohnprojekt startet heute! In der ersten Folge nimmt Euch Soufy mit nach Griesheim und erzählt Euch, warum wir eigentlich Kolle heißen. Also: Masken auf. Einsteigen. Abfahrt und Ankommen – in der Wohnform der Zukunft.

Datenschutzerklärung

Wer wir sind

Kollektiv leben e.V.
Bolongarostraße 132
65929 Frankfurt am Main

Die Adresse unserer Website ist: http://kolle-frankfurt.de.

Welche personenbezogenen Daten wir sammeln und warum wir sie sammeln

Kommentare

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